Experimentelle

Zur 20. Experimentelle bin ich diesmal mit Malerei auf Holz im Schloss Thayngen vertreten. Eröffnet wird dort am 20Juli. Mehr Informationen sind zu finden unter: https://foekuhei-gottmadingen.de/index.php?experimentelle
oder: http://www.thayngen.ch/Home/Kurznews/Experimentelle-20—Ausstellung-zeitgenossischer-K.htm

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren damit am Freitag, 6. Juli um halb 8 Uhr abends der Startschuss ertönen kann. Schloss Randegg, genauer die Ausstellungsräumlichkeiten, werden noch geputzt, Wände an einigen Stellen nachgestrichen damit die ehrwürdigen Gemäuer wieder den passenden Hintergrund für die Werke der in Randegg ausstellenden 21 Künstler*innen sein kann. Wie immer ohne Netz und doppelten Boden, sprich unklimatisiert, ohne ausgefallene und aufwändige Lichtregie, können die Bilder und Skulpturen von weiter weg oder auch ganz nah wahrgenommen werden. Sehr direkt und ungeschützt wird der*die Betrachter*in zum zweiten Teil des Kunstwerks. Denn ohne sie*ihn bleibt ein Bild nur Farbe auf einem Untergrund oder in Form gebrachtes Material. Auf diese wichtige Funktion können sich die hoffentlich zahlreichen Besucher*innen der Vernissage und den anschließenden Samstagen und Sonntagen jeweils von 13-18 Uhr einlassen. Die meisten Werke können zudem gekauft werden, gegen leere Wände in der Wohnung kann Abhilfe geschaffen werden.

Die Zahl hinter dem Titel zeigt, dass ein Jubiläum ansteht. Die 20. Auflage und das im 30. Jahr verspricht ein ganz besonderes Ereignis zu sein. Was in der Grenzlandhalle an einem Wochenende begann, findet in diesem Jahr an 6 Orten in 4 Ländern statt: neben Randegg können Ausstellungen in Amstetten in Niederösterreich (Eröffnung dort war schon am 11. Juni), in Thayngen direkt über der Grenze, in Bad Schussenried, in Wald-Ruhestetten und im Oktober für 3 Wochen in Straßburg, im Herzen Europas. Eine Wanderer- Ausstellung, der*die Betrachter*in kann, durch Europa reisend, zeitgenössische Kunst (Malerei und Bildhauerei) auf sich wirken lassen, damit umgehen, was es in ihr*ihm auslöst. In Zeiten nationalistischer Gebärden allenthalben, eine den europäischen Gedanken praktizierende und auf diesem Kontinent einmalige Möglichkeit.

Das alles war Grund genug, dass die Regierungspräsidentin Südbadens, Frau Bärbel Schäfer, sofort bereit war, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Sie wird zur Eröffnung kommen, wir vom veranstaltenden Förderkreis für Kultur und Heimatgeschichte Gottmadingen e.V. freuen uns und sind gespannt auf ihre Gedanken dazu, ebenso wie auf die Grußworte des Gottmadinger Bürgermeisters Dr. Michael Klinger. Die Begrüßung übernehmen die beiden im FöKuHei bisher aktiven Vorsitzenden: der Aktuelle, Bernd Gassner und mit Axel Feigenbutz einer der 4 Geburtshelfer und langjähriger Betreuer der Experimentelle. Bei den anderen handelt es sich natürlich um Titus Koch, u.a. Schlossherr, Galerist und idealistischer Motor der Veranstaltung, Dieter „Aschi“ Schmied, Transporteur der Kunst vom Atelier zum Ausstellungsort und wieder zurück und um den in den Anfängen noch als Kunst-Student agierenden, heute an der Karlsruher Kunstakademie als Professor für „Experimentelle Transferverfahren“ wirkende Axel Heil.

Thayngen

Experimentelle 20

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Ausstellung

Ausstellung von Fotoarbeiten der letzen Jahre zeigt Ralf Bittner in der Kanzlei am See.

Ausstellung von Ralf Bittner

Einladung

Im folgenden der Pressetext zur Ausstellung:

„Ideal Icons“ nennt Ralf Bittner seine Ausstellung großformatiger Fotoarbeiten in der Kanzlei Am See, und meint damit keine Zustandsbeschreibung der von ihm entwickelten Bildsprache.
Das visuelle Erleben der Menschen heute wird geprägt durch die Ikonografie der Medien mit ihrer bildgewaltigen Allgegenwart. Aus diesem Pool bedient sich der Künstler, indem er daraus seine Motive extrahiert und ihre Deutung hinterfragt..
Waren es in früheren Zeiten religiöse oder mythologische Bilder, so formulieren heute Superstars das Glücksversprechen für den modernen Menschen, von denen sich eine dann auch ganz folgerichtig Madonna nennt. Ralf Bittner versucht nun, die visuelle Wirklichkeit der Wahrnehmungsdifferenz zwischen dem Objekt der Erscheinung und der ästhetischen Erfahrung aufzuzeigen.
Da Wahrnehmung selbst schon Objektkonstruktion ist, Erzeugung eines Wahrnehmungsbildes, ist auch diese nicht notwendig realer als das Bild. Um demnach die Behauptung der Fotografie zu unterlaufen, eine subjekt- und bedeutungsfreie dokumentarische Objektivität darzustellen, transzendiert Ralf Bittner das Medienbild von Pop-Ikonen dass letztlich die Erscheinung des vorgestellten Bildes hoch artifiziell wird und auf ihren Ursprung als Kunstprodukt in doppelter Weise verweist.

Durch diesen Eingriff wird die Wahrnehmung selbst als schöpferischer Akt deutlich gemacht, da der Kontext zwischen Bildquelle und visualisierten Bild nurmehr freie Interpretation ist.. Das Objekt der Wahrnehmung sowie seine Wirklichkeitskonstruktion verbleiben als rein ästhetische Erfahrung, und dem Betrachter entsteht ein neuer Erfahrungsraum durch den erweiterten Sinnzusammenhang.

Die Arbeiten sind in verschiedenen Techniken gefertigt, zb. als hochwertige Diasecs, elegante, matt schimmernde Direktdrucke auf Aludibond oder als klassische Fotoabzüge auf Aluminium kaschiert. Viele der Bilder wurden von Ralf Bittner manuell nachbearbeitet, dass sie also als Unikate anzusehen sind.

Die Ausstellung eröffnet am Do., den 12. April um 18 Uhr in der Kanzlei Am See. Sie wird bis Ende August nach vorheriger Absprache zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen sein.

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Ausstellung Findungen

FINDUNGEN

Ralf Bittner und Bernhard Maier gestalten die endgültig letzte Ausstellung im Kunstraum Uhldingen-Mühlhofen

Findungen: Die beiden Künstler fanden sich eher zufällig und sie fanden Arbeiten, neuere und ältere, aber wann eine Arbeit entstanden ist, spielt eigentlich keine Rolle. Die Frage ist, ob sie uns als Betrachter berührt.

Ralf Bittner bemerkte dann auch lakonisch: „… zu sagen gibt es von meiner Seite nicht viel, außer dass ich eben die Gelegenheit des klaren, großen und nicht-kommerziellen Raumes nutze, um selten oder noch nie gezeigte Arbeiten aus unterschiedlichen Werkperioden zu präsentieren. Zum Beispiel aus der Serie der Kreuzabnahmen oder großformatige Bildtafeln der Dynamischen Abstraktion…“

Findungen

Einladung Kunstraum

Bernhard Maier betont, in seinen Steinskulpturen stehe die reduzierte, dynamische Linie in lyrischer bis kontroverser Korrespondenz mit Holz und Metall. Seine großformatigen Fotografien zeigen das Spiel der Natur selbst und Maiers Spiel mit der Natur, Interventionen im Stil der Land Art.

 

 

 

 

 

Kunstraum Uhldingen-Mühlhofen

Linzgaustraße 32

88690 Oberuhldingen

Ausstellungsdauer: 02.12. – 23.12. 2017-11-24

Freitag bis Sonntag von 15 – 18 Uhr geöffnet

Freundeskreis Kunst Uhldingen-Mühlhofen e.V.

www.kunst-in-uhldingen.de

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