Ausstellung in Bad Waldsee

Ausstellung von bearbeiteten Fotografien in der Kleinen Galerie in Bad Waldsee

11.November – 30. Dezember 2018

Die Unschärfe in der Kunst hat eine lange Geschichte.

Schon in der Malerei der Renaissance beförderte das Diffuse und in geheimnisvollen Nebel entrückte das
Atmosphärische und liess dem Betrachter Raum für eigenes Erleben. Unverkennbar bei
Ralf Bittnners Fotoarbeiten ist nun, dass sie keine Natur reproduzieren, sondern den
fotografischen Prozess zum Anlass nehmen, unser Sehen von Bildern zu hinterfragen,
indem er sie in eine malerische Gestaltung zurückführt. Seine Arbeiten transportieren
den Eindruck von Auflösung und Unwirklichkeit, die eine Konkretion vorspiegeln, die
sich nicht so ohne weiteres erschliesst. Während die Bildinhalte vermeintlich zerfliessen,
bleiben Rudimente von Information klar bestehen und schaffen ein labiles Gleichgewicht:
hier Aussage, dort Unschärfe, hier fotografierter Film, dort assoziative Erweiterung.
Immer ist dabei aber Bewegung das eigentlich Motiv Bittners Arbeiten und lässt dadurch
Bilder entstehen, die vermeintlich en passant passieren. Bewusst verborgen wird
hierdurch ein ausgefeilter künstlerischer Prozess, der hinter den gezeigten Motiven
steht, beginnend bei der Motivwahl und viele Techniken der Verfremdung nutzend, um
das zufällige des Entstehens zu betonen. Bild wird dadurch immer transitiv und ist nie
fertig. Fordert vielmehr auf, das Geschaute weiter zu erzählen.
Idealerweise hält hierbei der Betrachter die Balance zwischen sich auflösender Zeit und
eigenständiger Positionierung in dem von den Bildern hergestellten Spannungsbogen
von in Frage gestellter Wirklichkeit und konkret formulierter Anschauung.

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Ausstellung

Ausstellung von Fotoarbeiten der letzen Jahre zeigt Ralf Bittner in der Kanzlei am See.

Ausstellung von Ralf Bittner

Einladung

Im folgenden der Pressetext zur Ausstellung:

„Ideal Icons“ nennt Ralf Bittner seine Ausstellung großformatiger Fotoarbeiten in der Kanzlei Am See, und meint damit keine Zustandsbeschreibung der von ihm entwickelten Bildsprache.
Das visuelle Erleben der Menschen heute wird geprägt durch die Ikonografie der Medien mit ihrer bildgewaltigen Allgegenwart. Aus diesem Pool bedient sich der Künstler, indem er daraus seine Motive extrahiert und ihre Deutung hinterfragt..
Waren es in früheren Zeiten religiöse oder mythologische Bilder, so formulieren heute Superstars das Glücksversprechen für den modernen Menschen, von denen sich eine dann auch ganz folgerichtig Madonna nennt. Ralf Bittner versucht nun, die visuelle Wirklichkeit der Wahrnehmungsdifferenz zwischen dem Objekt der Erscheinung und der ästhetischen Erfahrung aufzuzeigen.
Da Wahrnehmung selbst schon Objektkonstruktion ist, Erzeugung eines Wahrnehmungsbildes, ist auch diese nicht notwendig realer als das Bild. Um demnach die Behauptung der Fotografie zu unterlaufen, eine subjekt- und bedeutungsfreie dokumentarische Objektivität darzustellen, transzendiert Ralf Bittner das Medienbild von Pop-Ikonen dass letztlich die Erscheinung des vorgestellten Bildes hoch artifiziell wird und auf ihren Ursprung als Kunstprodukt in doppelter Weise verweist.

Durch diesen Eingriff wird die Wahrnehmung selbst als schöpferischer Akt deutlich gemacht, da der Kontext zwischen Bildquelle und visualisierten Bild nurmehr freie Interpretation ist.. Das Objekt der Wahrnehmung sowie seine Wirklichkeitskonstruktion verbleiben als rein ästhetische Erfahrung, und dem Betrachter entsteht ein neuer Erfahrungsraum durch den erweiterten Sinnzusammenhang.

Die Arbeiten sind in verschiedenen Techniken gefertigt, zb. als hochwertige Diasecs, elegante, matt schimmernde Direktdrucke auf Aludibond oder als klassische Fotoabzüge auf Aluminium kaschiert. Viele der Bilder wurden von Ralf Bittner manuell nachbearbeitet, dass sie also als Unikate anzusehen sind.

Die Ausstellung eröffnet am Do., den 12. April um 18 Uhr in der Kanzlei Am See. Sie wird bis Ende August nach vorheriger Absprache zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen sein.

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Art Bodensee

Mit neuen Fotoarbeiten nehme ich in diesem Jahr an der Messe Art Bodensee in A-Dornbirn teil. Am Stand der Galerie Heike Schumacher in Halle 11 Stand 66.

Fr.21.7.-So.23.7.2017 jeweils 11-19Uhr

Ich freue mich auf Euren Besuch!!!!

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Art Bodensee

Auch in diesem Jahr bin ich wieder durch die Galerie Heike Schumacher auf der Art Bodensee vertreten und mit einigen neuen Fotoarbeiten dabei:

Halle 11 Stand 66

AB17 Header

 

 

 

 

 

 

 

die 17. Art Bodensee bietet von 21. bis 23. Juli mit neuen Hallen, mehr Galerien und einem neuen Termin noch mehr Vielfalt. 

Über 70 internationale Galerien präsentieren moderne und ganz junge Kunst, Malerei und Zeichnung, Fotografie und Skulptur. Eine beeindruckende Sonderschau, zahlreiche Institutionen aus der Region, künstlerische Highlights, die Präsentation des „featured artist“ oder ein vielseitiges Programm für Kinder und Kunsteinsteiger machen die Art Bodensee in Dornbirn wieder zur wichtigsten Kunst-Plattform der Vier-Länder Region.

Fakten zur 17. Art Bodensee:

  • Termin: 21. bis 23. Juli 2017, Preview am 20. Juli 2017
  • Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 19 Uhr
  • Homepage: www.artbodensee.info
 
 
 
 

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Finissage

Liebe Kunstfreunde,

hiermit möchte ich Sie und Ihre Freunde ganz herzlich zur Finissage einladen.

Ralf Bittner – Destination Sils Maria – ein Ausstellungsprojekt

            Malerei//Fotografie//Leuchtschrift

                    1.4. – 7.5.2017

Finissage am 7.5. von 11-13 Uhr mit Sektempfang und musikalischer Umrahmung

               von Roland Kohle mit Begleitung

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Ausstellung

„Destination Sils Maria“: Ralf Bittner zeigt abstrakte Farblandschaften

Künstler Ralf Bittner stellt neue Gemälde und Fotografien in der Galerie Heike Schumacher aus.

„Destination Sils Maria“ nennt Ralf Bittner seine aktuelle Ausstellung in der Galerie Heike Schumacher und begibt sich damit auf die Spuren so bekannter Künstler wie Friedrich Nietzsche und Thomas Mann, Ernst Ludwig Kirchner oder Gerhard Richter, die dort in der Gebirgslandschaft des Engadin ganz außergewöhnliche, sinnliche, emotionale Erfahrungen gemacht haben, die ihr künstlerisches Werk maßgeblich beeinflussten. Laudator Thomas Warndorf zitierte Friedrich Nietzsche: „Ein Warten auf Nichts, jenseits von Gut und Böse, ganz Spiel, ganz Zeit ohne Ziel.“

Jeder Gedanke, jede Idee zeigt sich als eine kaum greifbare Möglichkeit, sich die Welt einzurichten, kein Plan oder Konzept, mehr eine Ahnung von einer Möglichkeit, aber doch unausweichliche Bestimmung. Ralf Bittner macht die Reise nach Sils Maria nicht mit dem Auto, Leinwand, Farbe und Pinsel im Gepäck, er liest Nietzsche. Dabei steigen unweigerlich Impulse auf, die sich in Farben ausdrücken, nach und nach im Prozess des Malens auf Leinwand „auskristallisieren“. Es gibt keinen Plan, der Weg ist das Ziel, eine Destination, die dann erreicht ist, wenn das Bild stimmt, wenn Farbe, Form, Struktur und Bewegung eine Einheit bilden, ein erregender Prozess, der sich kaum beschreiben, geschweige denn vermitteln lässt.

Bittners abstrakte Bilderlandschaften lassen dem Betrachter die Freiheit, individuelle Imaginationen „auszubrüten“, sich auf sich selbst einzulassen.

Neben den Gemälden zeigt Ralf Bittner auch großformatige Fotografien, professionell aufgezogen auf Aludibond. Die Kamera blickt direkt ins Licht, in die Sonne, überstrahlte Farben im Gegenlicht, Reflexionen der Linsen als kreisrunde Felder wandern durchs Bild, verschwommen die Konturen der Gegenstände, bewusst unscharf verzogen. In Fotografie und Malerei manifestiert sich der Geist von Sils Maria gleichermaßen: Selbstreflexion, Relativierung, Freiheit. Alles fließt – „panta rhei“, sagte schon der altgriechische Philosoph Heraklit. Die Ausstellung in der Galerie Heike Schumacher läuft bis zum 7. Mai und ist geöffnet von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr.

Quelle:Südkurier

 
 

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