
Autor: Moi
Aktuell
Am Freitag, den 11.4.2025 um 19 Uhr ist die
Vernissage
zur Jubiläumsausstellung
75 Jahre Internationaler Bodenseeclub IBC
mit einer Auswahl künstlerischer Positionen aus der 3-Länder-Region
Deutschland, Österreich und Schweiz
in der städtischen Galerie Fauler Pelz,
Löwengasse, 88662 Überlingen
www.ibc-ueberlingen.de
Aktuell
Vom 20. -23. Februar 2025 bin ich in diesem Jahr am Stand der
Galerie Heike Schumacher
auf der
Art Karlsruhe
vertreten.
Zeigen werde ich aktuelle Farbfeldmalerei.
Am Samstag, den 20.04. 2024 um 18Uhr ist die Vernissage in der
Galerie Heike Schumacher
zu meiner kommenden Ausstellung:

Vom 22. – 25. Feb. 2024
bin ich am Stand der
Galerie Heike Schumacher
wieder auf der
Art Karlsruhe vertreten
Dieses mal mit Fotoarbeiten…

Aktuell
In der Jahresausstellung der Mitglieder des
IBC Überlingen
in der städtischen Galerie Fauler Pelz Überlingen
sind diese Fotoarbeiten von mir zu sehen:



Alle Diasec, 90x60cm, 2023
Ausstellung
Das Ausstellungsjahr 2023 startet im März in München: |
|
![]() |
|
Und weiter geht es im Mai auf der Art Karlsruhe |
|
![]() |
|
Nach einem langen, großen Sommer geht es weiter in Hamburg auf der Affordable Art |
|
![]() |
|
Im Dezember mit dabei in der Gruppenausstellung in derGalerie Heike Schumacher in Überlingen |
|
![]() |
2022
An der
Art Karlsruhe 2022
vom 07. – 10.07. 2022
nehme ich dieses Jahr
zum vierten Mal teil am Stand der
Galerie Heike Schumacher

Halle 2, Stand P01
21. Experimentelle
vom 3.Juni bis 28. August 2022
im Schloss Ulmerfeld, A-Amstetten
Von Dürer bis Heute
Werke aus der Kunstsammlung der Stadt Überlingen
in der städt. Galerie Fauler Pelz
vom 26. Mai bis zum 20. November 2022
Aktuell
Ausstellung in der
Galerie Heike Schumacher
Hochbildstr. 22a
88662 Überlingen

Farbfarbe
Zu Arbeiten von Ralf Bittner
Im Gegensatz zu den vielen Künstlerinnen und Künstlern, die sich der sogenannten zeitgenössischen Lichtkunst verschrieben haben, kommt Ralf Bittner in seinen Arbeiten – zwischen Farbmalerei und Fotografie – offensichtlich ganz ohne fluoreszierende Leuchtmittel, aufwendige technische Apparaturen und jedwede Stromversorgung aus. Dass diese den sie Betrachtenden nichtsdestoweniger dennoch gehörig unter Strom setzen, ja in geradezu visuelle, wenn nicht sogar synästhetische Strömungen zu versetzen imstande sind, zeichnet sie in besonderem Maße aus.
Ist sie nämlich erst einmal eingeschaltet – und das ist sie bei Ralf Bittner immer –, flasht hier die Farbe allenthalben. Ein helles Flimmern und ein gleißendes Raunen von Licht ballt sich da zusammen, fliegt einem gleich lauthals um die Augen, klingt nach plötzlich neonfarbenem Brausepulver auf den Zungen, brandet an wild tumultuarischen Riffs himmlischer Gitarrengötter und anderer Heroinen an, die in dieser verwegenen Liveversion noch nirgendwo anders zu sehen und hören gewesen waren.
Was scheren uns da noch sorgsam abgezirkelte Licht-Raum-Modulatoren, wie sie dereinst etwa ein László Moholy-Nagy ersonnen hatte, und sämtliche seiner turellischen Nachfahren, wenn Farbe und Licht auch alles aus sich selbst heraus sein können. Analog, Material, Oberfläche, durchscheinender Grund, allerhand Sehstörungen im besten Sinne, auch ohne das beiläufige Mitsummen elektro-elektrischer Zutaten. Die Lichter der Großstadt und alle anderen Leuchtreklamen sind uns seit über 100 Jahrhundert sattsam vertraut, was schimmert und was glitzert, begeistert uns von Anbeginn der Zeit. Das ach so Preziose gegenwärtigen Designs – shiny, glossy, fancy – nimmt in bewährter Weise gefangen, doch was geschieht mit einem anderen Leuchten, inwendig irgendwie, dem Einfall, dem Zufall geschuldet?
Dieses Leuchten, Aufleuchten entsteht in den Werken von Ralf Bittner allmählich, erst an den Rändern, den Grenzen, den Übergängen, wo sich Farbe und Farbe, Fläche und Fläche begegnen oder sich gegenseitig überlagern. Malerische und fotografische Momente fließen schier organisch ineinander über, wo sich Schärfe und Unschärfe unvermittelt treffen, fotografische Aufnahme, optische Fundstücke und die mit Spachteln und Rakeln aufgetragene Farbe miteinander verschmelzen. Im sukzessiven Einsehen dann wird es vollends unwichtig, was auf der einen Seite Fotografie ist und was auf der anderen Seite tatsächlich aufgebrachte Farbe und Strukturen, „gemalt“ und zugleich nicht eigentlich gemalt. Fotografisch eingefangene Impressionen von Blätterformen, Zeichnungsspuren, der Rapport eines Fußbodenornaments, von beliebigen Abdeckfolien oder achtlos stehengelassenen Plastikeimern verselbständigen sich zu malerischen Lichtflächen, die hoch reflektierenden Verschichtungen der Farblacke dagegen wirken umgekehrt eher wie die Hochglanzoberfläche von Fotoabzügen.
Die weitgehende Auflösung festgefügter bildnerischer Kategorien und Konventionen – hier fotografisches Abbild, dort gemalte Erfindung – setzt sich in der Wahrnehmung der Arbeiten von Ralf Bittner weiter fort. Unversehens spielt der Bildgegenstand, das Motiv oder Sujet überhaupt keine Rolle mehr. Horizontal verlaufende Linien, die da entstehen, wo zwei Farbkompartimente aufeinander- bzw. aneinanderstoßen, mögen noch die Anmutung von Landschaftlichem vermitteln, spiegelnde Oberflächen von Grün- oder Blautönen bestenfalls die Tiefen und Untiefen von rätselhaften Naturgewässern repräsentieren, im Dunst der verschwimmenden Farbschichten der aufsteigende Nebel an zufällig fantasierten Horizonten. Im wesentlichen haben wir es allerdings mit Farblichtlandschaften im weitesten Sinne zu tun, in die wir uns selbstvergessen verlieren können, in den ebenso sinnlichen Übergängen von wirklich Gesehenem und dem in der Imagination diffus Gedachten, jene Schärfen und Unschärfen vor uns hin und her balancierend, überschäumend, rauschhaft, barock-barock gewissermaßen.
Und so treffen sich dann doch noch Lichtkünstler ganz unterschiedlicher Herkunft in den arkadischen Zwischenräumen wieder, zwischen Wirklichkeit und Einbildungskraft, Fotografie und Malerei, stets aber inmitten von Farbe „… aus der Überzeugung heraus, dass es möglich ist, Realität zu konstruieren; gestaltet nach unseren Träumen und Visionen und getragen von der Vorstellung, dass Konstrukte und Modelle genauso real sind wie alles andere.“*
Clemens Ottnad
* Olafur Eliasson – Baroque Baroque (hg. von Francesca von Habsburg, Agnes Husslein-Arco, Daniela Zyman), Ausstellung im Belvedere Wien 2015/16, Berlin 2015 (zit. nach www.in- arcadia-ego.com/olafur-eliasson-baroque-baroque/)
Aktuell


Messen 2020
An der
Art Karlsruhe 2020
vom 13. – 16. Februar 2020
nehme ich dieses Jahr
zum dritten Mal teil am Stand der
Galerie Heike Schumacher
Aktuell
Aktuelle Ausstellung:

in arcadia
16.11.2019 – 04.01.2020
Galerie Heike Schumacher, Hochbildstr. 22a, 88662 Überlingen
visit: in arcadia
Pressetext:
Die Wirklichkeit der Bilder ist zuerst die Wirklichkeit ihrer eigenen Bedingungen. Es sind dies die Erscheinungen von Farbe, ihre Tonalität und Gestaltung. In gleicher Weise aber auch des materiellen Trägers, der dieser Erscheinung Form und Struktur verleiht, sowie die Korrespondenz des Bildes zum Raum. Diese Bezüge sind es mit denen Ralf Bittner, der als freischaffender Künstler in Überlingen lebt, arbeitet und auf die er hinweisen möchte.
In seinen Arbeiten geht es ihm rein um das Erlebnis, das Geschehen von Farbe. Dabei soll ein Bild kein ideales sein, das heißt, es soll nicht die Ableitung einer Idee oder geistigen Vorstellung sein, weil deren Erscheinen immer nur Subjektkonstruktion ist.
Die konventionelle Forderung nach Authentizität beantwortet Ralf Bittner durch eine Methodik, die scheinbar zufällig Bilder findet. Die Arbeit wird der mechanischen Gestik der Hand überlassen. Erst in späteren Überarbeitungen werden deren natürliche oder naturhafte Äußerungen modifiziert und unterstrichen. Dieses Ausschalten privater Intelligiblität und Evidenz führt dann zu Bildern, die ohne Intention ihren eigenen bildimmanenten Bedingungen unterworfen, sozusagen aus sich selbst entstehen.
Ralf Bittner agiert damit ähnlich wie Daniel Buren, der schon 1970 seine Arbeitsweise mit den Worten beschrieb: Es regnet, es schneit, es malt.
Bernhard Maier:
„Ich bin hier geboren. Seitdem berühre ich die Natur. Die Natur berührt mich.
Ich bin Bildhauer. In meinem Tun gestalte ich Dinge in der Natur.
Das Atelier ist die Natur.
Meine Inspiration, sowie die Materialien stammen aus der Natur.
Was ausnahmslos hinter jeder meiner Arbeiten steht ist der achtsame und respektvolle
Umgang mit dem Material und der Natur.
Diese Sorgfalt wirkt beständig, deutlich spürbar in, und durch meine Arbeiten.
Allein der Blick berührt.
Die haptische und optische Wahrnehmung steht im Vordergrund.
Hinter jeder Arbeit steht ein neuer, eigener Schaffensprozess.
Ich gebe das Meine in die Form und die Gestaltung.
Meine Arbeiten wollen berührt werden, um zu berühren.“
Vernissage: Samstag, den 16. Nov. um 18Uhr mit einer Einführung durch Thomas Warndorf







